Messer

Wir haben euch mal hier die gängigsten Marken rausgesucht.

Wie ihr vielleicht wisst, gibt es ja verschiedene Messer zu verschieden Tätigkeiten. Diese Liste behandelt das Thema nach Marken ab.

Der Vollständigkeit halber noch ein Überblick der Messerarten

Beim Klick auf das Bild, kommt ihr direkt zu dem abgebildeten Produkt. Beim klick auf den Markennamen zu einer Auswahl deren Produkte

Auch diese liste wird stetig erweitert. falls ihr eine Empfehlung für uns habt, schickt sie uns doch einfach :-*  Service@chefsstuff.de

 

WMF Kochmesser

Mein erstes und bis heute mein liebstes Küchenmesser.

das WMF Spitzenklasse 35cm

Es gibt so viele verschiedene Marken und auch Ansichten der verschiedenen Köche, was Messer angeht.
In der Schweiz z.B. kaufen sich Köche im 1. Lehrjahr für gewöhnlich ein Messerset über die Schule von „Victorinox“. Eine super Sache wie ich finde. Die Produkte sind top.
In Deutschland ist leider so eine Initiative nicht vorhanden.In der Schule wird das Thema im Normalfall nicht behandelt,dabei sind gute Messer so was von wichtig und der richtige Umgang umso mehr.

Ich habe von meiner geliebten Mama genau dieses Messer geschenkt bekommen.
Und was soll ich sagen, ich konnte kein Stück damit umgehen.
Der Erstschliff ist auch eher so lala, wie bei den meisten Messern mit etwas dickerem Stahl, dafür sind sie im Normalfall was für die Ewigkeit.
Mein WMF Messer hat schon gut etwas mitgemacht und auch den ein oder anderen Sturz (was nicht selbstverständlich ist) überlebt.

Dieses Messer habe ich ganz ganz lieb gewonnen.
Es hat so viel mit mir durchgemacht und mich niemals im Stich gelassen.

Den ersten Obstsalat meines Lebens wurde damit geschnitten, der erste Fisch massakriert (richtig gelesen, das hatte mit filetieren nichts zu tun) und auch mein erstes Roastbeef  pariert.

Mütter dieser Welt kauft eurem Kochsohn oder eurer Köchin in der Lehre ein anständiges Messer! Danke Mama

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Dick Kochmesser

Wenn ihr vorhabt ein „DICK“ Kochmesser zu kaufen, macht ihr absolut nichts falsch.
Man sollte bloß wissen, dass der Stahl etwas härter und somit das Messer auch etwas schärfer werden kann.
Der Nachteil daran ist, ich habe schon das ein oder andere Messer abbrechen sehen, wenn es auf den Boden fiel.

Sowas soll ja auch nicht auf den Boden fallen, aber es tut es eines Tages. Leider…  ☹

Wer also mit dem Gedanken spielt, es gibt super schöne Anfänger Sets und auch meisten 5% Lehrlingsrabatt in einem Fachhandel.

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Zwilling Kochmesser

Auch ein „Zwilling“ Kochmesser ist Preis leistungsmäßig bestens zu empfehlen.

In meinem Besitz befinden sich auch drei „Zwillingmesser“ und eine Winkelpalette und ich bin durchweg zufrieden.

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Victorinox

Die Schweizer wissen wie man Messer baut.

Der Stahl ist gut und stabil sind sie auch.

Der Preis ist in der Regel preisleistungsmäßig unschlagbar!

Hier mal ein ganzes Set zum Spitzenpreis.

Damit lässt sich auf jeden Fall, die ein oder andere Schlacht schlagen.

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Global Messer

An ihrem Aussehen nicht zu verwechseln sind „Global“ Messer immer aus einem Guss gefertigt.

Das macht diese natürlich zum Hingucker in der Küche.

Allerdings für mich ein Ausschlusskriterium, da mir der Messergriff immer ein wenig zu rutschig ist.

Aber wie sagte mein Meister immer:

Auch wenn du knöcheltief in Bons stehst und dein Arbeitsplatz mit Lebensmitteln vollgestellt ist, dein Messergriff ist IMMER fettfrei und sauber.

Wenn man sich daran hält, dürfte dieses Kriterium auch kein Problem darstellen.

Leider sind die Preise seit der Empfehlung in dem Buch „Geständnisse eines Küchenchefs von Atony Burdon“ rapide gestiegen und man könnte es schon fast als Mode sehen.

Das Jubiläumsmesser gibt es schon für 50 Euro.

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Kai Shun Kochmesser

Kai Shun waren die Ersten mir bekannten japanischen Kochmesser.

Aber das Thema will ich hier jetzt nur kurz anschneiden.

Japanische Messer gibt es viele und auch meistens recht gute und je nach Stahl auch ziemlich scharfe.

Allerding sind die richtig scharfen nicht aus Edelstahl und können somit rosten.

Was natürlich bei der richtigen Behandlung nicht passieren sollte.

Auch die Varianten mit Holzgriff sollten gut überlegt sein, da auch dieser irgendwann spröde und pflegebedürftig wird.

Mein erster Sous Chef hatte solche Messer und war mega stolz darauf, 4 Messer im Wert von gut 800 Euro zu haben.

Das muss natürlich jeder selbst wissen.

Ich persönlich halte das für übertrieben.

Aber wer Messer liebt, schreckt vor solchen Preisen nicht zurück.

Einem Lehrling würde ich erst empfehlen mit „normalen“ Kochmessern seine Skills zu schärfen und dann mal ein japanisches Messer auszuprobieren.

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Marsvogel Solingen/ Das Metzger Messer

Wer öfter in Profiküchen unterwegs ist, kennt diese markante Farbe an den Griffen.

Es sind Arbeitsmesser die es in den verschiedensten Ausführungen und auch Farben gibt.

Die Farben sind eigentlich um die verschiedenen Posten zu unterscheiden und um Hygienerichtlinien einzuhalten.

Gelb – Geflügel

Blau – Fisch

Rot – Fleisch

Grün – Gemüse…

Es gibt auch ähnliche mit Victorinox oder Dick Klingen. Diese sind natürlich auch zu empfehlen.

Sie sehen zwar nicht sonderlich schick aus, aber sind nicht umsonst gefühlt in jeder Profi-Küche vorhanden.

Der Preis hält sich auch in Grenzen.

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Wüsthof Messer

Mit „Wüstenhof“ Messern schließt sich meiner Meinung nach, der Kreis der klassischen Messer Hersteller. Falls euch eine Marke fehlt schreibt mir eine Mail

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Wetzstahl (Wüstenhof)

Für welchen Wetzstahl du dich entscheidest, ist natürlich dir überlassen. Ich besitze mehrere, finde aber bei diesem den Preis und die Größe ganz attraktiv.

Bei allen größeren Herstellern kann man getrost einen Stahl kaufen.

Auch bei den Wetzstählen mit den gelben Griffen, welche auch die so nenne ich Sie gerne die Metzgermesser herstellen, habe ich immer gute Erfahrungen gemacht.

Ein Wetzstahl hält in der Regel auch relativ lange, dennoch sollte man ihn hin und wieder in einem Fettlöser einlegen.

Danach geht das er wieder ab, wie Schmitz Katze.

Es gibt auch welche aus Keramik… dazu kann ich leider nichts an Erfahrung mitteilen.

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Bei gewissen Messern werden auch Schleifsteine empfohlen.  Es gibt auch zu genüge Köche die darauf schwören. Die verschiedenen „Steine“ haben unterschiedliche nummern oder manchmal auch Farben.  Diese stehen für die Körnung. Man Arbeitet sich dann von grob zu fein durch. Es gibt schöne Videos dazu auf YouTube. Ich bin allerdings in der Hinsicht auch nur Amateur.  Also wen das Thema interessiert… Hier gibts eher weniger dazu.

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Von was ich lange Zeit ganz die Finger gelalassen habe sind Schleifgeräte. Gibt es z.B im Ikea aber auch von den gängigen Messerherstellern. Es gibt aber seit kurzem ein paar richtige Schmuckstücke.

Könnte mir aber vorstellen das wenn man es mit Ungelernten Kräften zu tun hat,  sowas immer noch besser ist als ein Kaputter Wetzstahl oder Kaputte Messer…

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